Elektrosmog - Krank durch Strom?

Elektrosmog ist nicht natürlichen Ursprungs, sondern ein Ergebnis unseres Hochtechnisierten Jahrhunderts, eine direkte Auswirkung unserer Elektroindustrie. Die feinen natürlichen Felder und die sensiblen biologischen Funktionen werden zunehmend von den viel gröberen technischen Feldern aus zivilisatorischen Quellen überlagert. Wie Mensch und Natur auf diese technischen Felder aus unzähligen Kabeln und unzähligen Sendern reagieren, das weiß noch keiner genau. Die wissenschaftliche Forschung steht am Anfang. Studien der letzten 30 Jahre z.B. aus den USA, Kanada, Schweden, Australien, Neuseeland, England und Deutschland sind alarmierend, und es verdichten sich die Hinweise, dass wir es mit einem biologisch riskanten Umwelteinfluss zu tun haben. Kritische Wissenschaftler der verschiedensten medizinischen, biologischen und technischen Fakultäten warnen zunehmend vor den gesundheitlichen Risiken. Praktische Erfahrungen von Baubiologen, Umweltanalytikern, Instituten, Ärzten und Laboren bestätigen diese mögliche Gesundheitsgefahr zunehmend.

Wenn elektrische Leitungen und Elektrogeräte am Stromnetz angeschlossen sind, also auch dann, wenn gar kein Strom verbraucht wird, verursachen sie in der näheren Umgebung elektrische Wechselfelder. Werden die Elektrogeräte eingeschaltet, entstehen durch den fließenden elektrischen Wechselstrom zudem magnetische Wechselfelder.

Für die Erzeugung und Verteilung der Energie sind umfangreiche Einrichtungen geschaffen worden wie z.B. Kraftwerke, Umspann- und Transformatorenstationen, Hoch- und Mittel-spannungsleitungen, leistungsstarke Versorgungskabel - bis hin zu unserer Hausinstallation. Dieses Niederfrequenznetz zur Stromversorgung erzeugt elektrische und magnetische Felder. Diese Felder sind physikalisch bedingte „Nebenwirkungen“ - aber auch wesentlicher Teil der elektromagnetischen Umweltbelastung.

Für Rundfunk und Fernsehen, Amateur- und Mobilfunk, Telekommunikation, Radar, militärische Überwachung, Richtfunk usw. strahlen leistungsstarke Sender elektro-magnetische Wellen aus, denen wir angesichts der flächendeckenden Versorgung nicht mehr generell ausweichen können.

Wir sind praktisch überall, wo wir uns aufhalten, künstlich erzeugten elektromagnetischen Feldern ausgesetzt, die insgesamt als Elektrosmog bezeichnet werden.

Die zunehmende Belastung unserer Umwelt mit künstlichen elektromagnetischen Feldern, deren Frequenzspektrum willkürlich und ungeachtet jeder biologischen Relevanz gewählt wird, hat zur Folge, dass die schwachen Signale der Zellen unseres Organismus mit stärkeren, künstlichen Signalen überflutet werden. Die Konsequenzen bleiben nicht aus: Schlafstörungen, Vergesslichkeit, Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen oder depressive Erkrankungen alarmieren unseren Verstand über das gestörte Gleichgewicht des Biofeldes.

Die Grenzwertdiskussion erfasst bei weitem nicht den Kern der Sache. Künstliche elektromagnetische Felder können biologisch aktiv werden, egal wie schwach sie sind. Werden sie von einer genügend großen Zellgruppe akzeptiert, greifen sie in den feinen Mechanismus der elektromagnetischen Regulierung der Eiweisssynthese ein und können zum Auslöser schädlicher biochemischer Reaktionen werden. Falsche Kommandos werden von Zelle zu Zelle weitergegeben und erzeugen Metastasen.

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